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Stolz und Vorurteil

Dienstag, 22. September 2009

Jane Austen - Stolz und VorurteilStolz und Vorurteil (Originaltitel: Pride and Prejudice) ist das wohl bekannteste Buch von Jane Austen. Elizabeth Bennett und Mr. Darcy – das Traumpaar schlechthin. Wer einmal mit diesem Buch angefangen hat, kann es nicht wieder weglegen und möchte nach dem Ende gleich noch mal anfangen. Jane Austen schafft es, in diesem Werk unzählig viele Charaktere zu vereinen. Es geht um Intrigen und Neid, Ahnungslosigkeit, Missverständnisse, Verrat, Stolz und Vorurteile und die große Hoffnung, den Richtigen zu finden.

Der Leser darf für einige Stunden in eine andere Welt abtauchen, eine Welt mit Hofbällen, schönen Kleidern, Kutschfahrten, wunderschöne Landschaften und schwindelerregenden Häusern, die so prachtvoll sind, dass sie einem dem Atem rauben. Aber auch eine Welt der unterschiedlichen Gesellschaftsschichten in England und der damit verbundenen Schwierigkeiten.

Jane Austen hat das Talent, diese Welt sehr detailliert zu beschreiben, und dieser Detailreichtum findet sich auch in der Verfilmung der BBC wieder, sodass der Leser, der das Buch mag, auch vom Film nicht enttäuscht sein wird. Stolz und Vorurteil ist wohl eines der besten und wunderbarsten Liebesdramen aller Zeiten.

Elizabeth Bennet, Tochter eines Gentlemans und zweitälteste von fünf Töchtern, hat ein wohlbehütetes, einfaches Leben. Ihre Mutter möchte all ihre Töchter bald reich verheiratet sehen. Und das geht schneller, als man erwartet, denn der vermögende Mr. Bingley zieht in die Nachbarschaft. Die Mutter ist ganz aus dem Häuschen und stellt ihm ihre Töchter vor. Und tatsächlich, Mr. Bingley hat ein Auge auf die älteste Tochter Jane geworfen. Dieser Mr. Bingley hat einen Freund, den schwerreichen Mr. Darcy. Arrogant, kühl und von sich selbst überzeugt weist er jede Art von Gefühl ab: Elizabeth Bennet kommt für ihn nicht in Frage, denn sie kommt aus zu einfachen Verhältnissen. Und diese Mutter als Schwiegermutter? Nein danke. Es entstehen eine Reihe von Enttäuschungen und Missverständnissen, die Austen bis zum Ende aufrecht erhält und die dafür sorgen, dass der Leser Blut und Wasser schwitzt.